Voices

Chris Dercon, Präsident der Pariser Nationalmuseen, über die Publikation "Werde, die du bist! Ruth Baumgarte - Lebenskunst"

Dr. Marcus Andrew Hurttig über die Publikation "Werde, die du bist! Ruth Baumgarte - Lebenskunst"

Gerda Henkel über die Publikation "Werde, die du bist! Ruth Baumgarte - Lebenskunst"

Dr. Renate Wiehager über die Publikation "Werke, die du bist!" Ruth Baumgarte - Lebenskunst

Sehr geehrter Herr Baumgarte,

besten Dank für Ihr Schreiben vom 23.11.20 und die Übersendung des neuen Kataloges zu Ruth Baumgarte. Eine eindrucksvolle Übersicht, mit der ich mich gern befasse.

Freundliche Grüße,

Dr. Renate Wiehager

Leiterin der Daimler Art Collection

Berlin, November 2020

 

 

Markus Eisenbeis über die Publikation "Werde, die du bist! Ruth Baumgarte - Lebenskunst"

Friede Springer über die Publikation "Werde, die du bist! Ruth Baumgarte - Lebenskunst"

Wibke von Bonin über die Publikation "Werke, die du bist!" Ruth Baumgarte - Lebenskunst

Lieber Herr Baumgarte,

für die Zusendung des opulenten Katalogs mit den vielen Abbildungen der Arbeiten Ihrer Frau Mutter möchte ich mich herzlich bedanken. Es ist erstaunlich, wie diese begabte Malerin und Zeichnerin gegen alle Stilrichtungen ihrer langen Lebenszeit sich selbst treu geblieben ist. Ich wünsche der Ausstellung, wenn sie dann endlich zugänglich sein wird, viel Erfolg und Ihnen und Ihrem Team inzwischen eine frohe und vor allem gesunde Adventszeit.

Mit schönen Grüßen,

Wibke v. Bonin

Kulturhistorikerin und Publizistin

Köln, November 2020

 

 

Professor Wulf Herzogenrath über die Ehrung von Ruth Baumgarte in Berlin

Lieber Herr Baumgarte,

Gratulation zu der Aufstellung der Tafel in Berlin.

Herzlich,

Prof. Dr. Wulf Herzogenrath

Direktor der Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste Berlin

Berlin, November 2020

E-Mail von Christian Wulff zur Ausstellung "Ruth Baumgarte - Vision Afrika. Turn of the Fire" im Städtischen Museum Braunschweig (24. März - 7. Juli 2019)

Brief von Liz Mohn über den Begleitkatalog zur Ruth Baumgarte Ausstellung im Städtischen Museum Braunschweig

Herma Kennel verfasste einen Tatsachenroman über den berühmten Zeichentrickfilmer Wolfgang Kaskeline (1892-1973), in dessen Filmstudios Ruth Baumgarte Ende des Zweiten Weltkrieges aktiv mitarbeitete:

 

Die Autorin aus einer Gesprächsniederschrift mit Jutta Kaskeline, um 2014

„Jutta Kaskeline war ab 1954 im Atelier Kaskeline als auszubildende Zeichnerin tätig. Wolfgang Kaskeline - ihr späterer Schwiegervater - hatte ihr eines Tages berichtet, dass Ruth Baumgarte seit 1941 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin studiert und in seinem Studio als Zeichnerin gearbeitet hatte. Wolfgang Kaskeline schilderte Ruth Baumgarte als hochbegabt: "Sie war die beste und talentierteste Trickfilmzeichnerin", lobte er sie. Nach der Bombardierung der Hochschule im März 1944 beschloss Ruth Baumgarte, in Sonneberg/Thüringen weiter zu studieren. Wolfgang Kaskeline war über ihren Weggang zutiefst betroffen, mit Tränen in den Augen nahm er Abschied von ihr.“

Zitate aus: Herma Kennel, Als die Comics laufen lernten. Der Trickfilmpionier Wolfgang Kaskeline zwischen Werbekunst und Propaganda, edition q im be.bra verlag: Berlin-Brandenburg 2020.

"Im Juni stellt sich eine 18-jährige Studentin als neue Zeichnerin bei ihm vor. Ruth Kellner, so ihr Name, studiert seit dem Sommersemester 1941 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg. Sie ist die Tochter der Schauspielerin Margarethe Kellner-Conrady. Ihr Vater Kurt Rupli ist Schauspieler, Drehbuchautor und Filmproduzent, unter anderem auch für die Ufa. Ruth Kellners Familienhintergrund imponiert Kaskeline und entspricht seinen Vorstellungen von einer idealen Voraussetzung für künstlerische Berufe. Und er wird nicht enttäuscht. Ruth Kellner arbeitet sich rasch ein, sie ist hochmotiviert, engagiert, zuverlässig und wird zu einer seiner wichtigsten Mitarbeiterinnen (S. 139)."

"Seit kurzem dient Wolfgang Kaskeline zwei Auftraggebern: Für das Unternehmen Deutsche Zeichenfilm DZF entwirft er die Hauptphasen für den Film "Hänschen klein", für die Epoche ist er trotz seiner Kündigungen, die von der Firma nicht akzeptiert wurden, weiterhin tätig. Er schreibt Drehbücher, macht Entwürfe und komponiert die musikalische Begleitung der Filme. Er fühlt sich seinen Zeichnerinnen verantwortlich. Er versorgt sie mit Aufträgen und kontrolliert in regelmäßigen Abständen den Fortgang ihrer Arbeiten. Ruth Busse ist im Wintersemester 1943/1944 zurück in Berlin. Sie belegt Kurse an der Hochschule und arbeitet wieder regelmäßig in einem der Ateliers von Kaskeline (S. 154)."