Mona Hatoum erhält 4. Kunstpreis Ruth Baumgarte

Mona Hatoum 2017 © Nash Baker

Die international renommierte Künstlerin Mona Hatoum erhält am Samstag, 23. Juni, in der Berlinischen Galerie den Kunstpreis Ruth Baumgarte.

Mona Hatoum wurde 1952 im Libanon als Tochter einer palästinensischen Familie geboren. Mit ihren Installationen und Skulpturen, Performances und Videoarbeiten hat die Künstlerin eine eigene, poetisch-minimalistische Sprache entwickelt, die vor allem durch die gleichzeitige Erzeugung gegenläufiger Gefühle wie Anziehung und Ekel, Furcht und Faszination charakterisiert wird. Persönliche Erfahrungen stellt sie in einen globalen Kontext, wodurch ihr Werk einen politischen Charakter erhält.

Ausgezeichnet wurde die Künstlerin u.a. mit dem Roswitha-Haftmann Preis (2004), dem Käthe-Kollwitz-Preis (2010) und dem Joan-Miró-Preis (2011). Neben zahlreichen Ausstellungen in internationalen Museen erlangte sie durch die Teilnahmen an den Biennalen in Venedig 1995 und 2005 oder der documenta Kassel (2002 und 2017) verstärkt internationale Aufmerksamkeit.

PRESSEBEREICH

 

 

Neuer Film zu Ruth Baumgartes Frühwerk

Im Nachgang zur Ausstellung "Ruth Baumgarte. Herkunft/ Prägung/ Zäsuren" im Berliner Kulturhaus Karlshorst (4.11.2017 - 7.1.2018) entstand eine Dokumentation zur Frühzeit der Künstlerin, die die Herkunft und Prägung der Künstlerin bis in Jahr 1946 dokumentiert.